Element-Analytik: Mineralstoffe / Spurenelemente

Nach spezifischer Probenvorbereitung werden die Elemente mittels ICP-MS oder AAS analysiert.
Für die in der Regel höher konzentrierten Mineralstoffe Natrium, Kalium, Calcium und Magnesium ist die Bestimmung mittels Atomabsorption die Methode der Wahl. Spurenelemente wie Jod, Selen, Zink, Chrom, Molybdän und toxische Schwermetalle wie Blei, Cadmium, Nickel werden dagegen per ICP-MS (induktiv gekoppelte Plasma-Massenspektrometrie) bestimmt.

Mit einem Element-Screening per ICP-MS lassen sich fast alle Metalle und amphoteren Elemente – von Bor über die Seltenen Erden bis zum Uran – im Spurenbereich semiquantitativ erfassen. Eine Probenmenge von 100 mg genügt, d. h. maximale Information bei geringstem Aufwand.

Die Untersuchung von pharmazeutischen Rohstoffen und Fertigprodukten auf "Elemental impurities" führen wir gemäß EMEA Guideline (EMEA/CHMP/SWAP/4446/2000, gültig September 2013) sowie gemäß USP Kapitel <232> und <233> (gültig ab Dezember 2012) durch. Diese elementspezifische Untersuchung per ICP-MS nach Mikrowellenaufschluss wird die bisher verwendete Grenzprüfung vollständig ersetzen. Der Termin für diesen Methodenwechsel in der USP ist Mai 2014.
Wir beraten und unterstützen Sie bei der Erstellung eines Prüfplanes, der den spezifischen Anforderungen entspricht, welche sich aus dem Herstellungsprozess, der Darreichungsform oder sonstigen Forderungen ergeben.

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